Brüsseler Anschläge: Der lange Leidensweg der Verletzten

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Am Flughafen Zaventem und in der U-Bahnstation Maelbeek kamen bei den Anschlägen im März 32 Menschen ums Leben, 340 wurden zum Teil schwer verletzt. Die seelischen Wunden sind bei vielen Betroffenen noch längst nicht verheilt, doch auch körperlich müssen einige kämpfen. Jeden Tag aufs Neue.

Es sind unerträgliche Schmerzen, die Laurens verspürt, wenn die Pfleger seine Beine berühren. Der 22-Jährige war am Morgen der Anschläge im Flughafen Zaventem und wollte nach Schweden fliegen, um dort seine Freundin zu besuchen. Dann explodierten die Bomben in der Abflughalle.

Die Brandverletzungen im Gesicht sind inzwischen größtenteils verheilt, doch die herumfliegenden Metallsplitter der Rohrbombe haben seine beiden Beine buchstäblich zerfetzt. „Meine Beine sind teilweise für immer verloren“, erklärt Laurens im Interview mit der VRT.

Er habe in der Vergangenheit zwar schon im Fernsehen von einer Rohrbombe gehört, jetzt verspüre er aber am eigenen Leib, was diese „Drecksäcke“ in die Bombe gesteckt haben….

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